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28. September 2017

Die Leserunden zu meinen neuen Titeln haben begonnen und ich muss sagen, ich habe ganz schön Lampenfieber. 

Man macht sich ja doch Gedanken, ob denn das, was man da mit Mühe produziert hat, auch gefällt. Ich finde es aufregend und freue mich auf die Rückmeldungen. 

Seit heute ist "Heiße Nächte in Valencia" als E-Book überall erhältlich und ich hoffe natürlich, dass es Anklang findet. Mir selbst gefällt es gut und die Arbeit an diesem Text hat mir besonderen Spaß gemacht. 

 

Wie ihr seht, habe ich mir vorgenommen, ab und zu aus dem stillen Schreibkämmerlein hervorgekrabbelt zu kommen, um hier zu bloggen. Vielleicht habt ihr ja Lust, reinzulesen. 
Jetzt noch einen Tag durchhalten, dann ist Wochenende, ihr Lieben! Ich wünsche euch ein schönes ebensolches. 


Mein Autoren-ABC

Meine Kollegin Nadin Hardwiger hat mich nominiert, beim Autoren-ABC mitzumachen. Dieser Challenge will ich mich doch gerne stellen. Los geht es. 

Autobiografisch… sind meine Texte nicht. Auch wenn der Gedanke schnell aufkommt und natürlich immer ein kleines Fünkchen der Autorenpersönlichkeit einfließt: nein, ich habe das nicht alles selbst erlebt oder schreibe meine geheimen Fantasien nieder. 

Bücher… sind ein geistiges Grundnahrungsmittel.

Chemie… ist als Fach für mich ein Buch mit sieben Siegeln, muss in einer erotischen Geschichte zwischen den Charakteren aber unbedingt stimmen!
Drama, baby! Eine gute Story braucht einen spannenden und nachvollziehbaren Konflikt. 

Erwartungen… sind da, um mit ihnen zu spielen - sie mal voll und ganz zu erfüllen und sie dann wieder zu brechen.

Freude… am Schreiben und an Sprache ist unerlässlich. 

Glaubenssätze… können einen ausbremsen und man sollte sie immer mal wieder hinterfragen. 

Heiß… geht es in meinen Geschichten grundsätzlich her. 

Ideen… muss man sich immer sofort aufschreiben, sonst sind sie weg. 

Jedem… kann mein Buch nicht gefallen. Das Mantra muss ich mir immer wieder vorbeten, um Kritik nicht zu wichtig zu nehmen. 

Kritische Testleser sind mega-hilfreich. 

Location, location, location… Ich finde den Handlungsort in einer erotischen Geschichte besonders wichtig, da er mehr zur Atmosphäre beitragen kann als detailliert beschriebener Sex. Kopfkino anwerfen!

Musik… höre ich beim Schreiben eher nicht, da brauche ich Ruhe, aber ich höre sie oft zur Inspiration. 
Nackte Tatsachen… sind oft weniger spannend als Andeutungen. Ich vermeide - so weit möglich - anatomische Genauigkeit und versuche eher, mit bildhafter Sprache zu arbeiten. Das finde ich persönlich erotischer als knallharte Benennungen. 

Organisation… ist das halbe Leben, leider bin ich total chaotisch. Aber ich arbeite dran. 

Publikum… sollte man immer im Kopf haben, wenn man schreibt. Für wen schreibe ich hier gerade? 

Qualität… geht in fast allen Belangen definitiv for Quantität (außer vielleicht bei Geld). 

Rezensionen… sind für uns irre wichtig. Sie sind unser Applaus, unser Lohn, helfen uns, sichtbarer zu werden. Aber ich versuche trotzdem, sie nicht obsessiv zu lesen. :-D

Sinnlichkeit… ist mir wichtig. Es geht viel mehr um das Drumherum als um den eigentlichen Sex. Die Spannung, die sich langsam aufbaut, die sinnlichen Eindrücke: Geruch, Geschmack, Tastsinn, Hören, Sehen… unglaublich wichtig bei Erotik!

Titel… finden ist für mich immer eine Qual. Ich bin in diesem Bereich eher unkreativ und bin oft froh, wenn der Verlag einen schönen Vorschlag hat. 

Urheberrecht… sollte ernstgenommen werden. Auch geistiges Eigentum ist Eigentum und ein Bücher bei Piratenplattformen herunterzuladen ist auch nichts anderes, als Leute zu beklauen. 

Verliebt… bin ich fast immer in meine männlichen Helden.

Wörter… sind mein Handwerkszeug und wollen immer überprüft werden. Ein gutes Synonymwörterbuch hilft. 

Xylophonmusik… würde mich beim Schreiben aggressiv machen. ;-)

Yoga… entspannt ungemein, ist aber so gar nicht mein Ding. Wenn Sport, dann brauch ich was mit mehr Power. 

Ziele… sollte man nicht zu hoch stecken, um sich nicht zu frustrieren. Lieber Schritt für Schritt.